Jedes Jahr kürt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) Deutschlands die besten Nachwuchshandwerker.

Dieses Jahr kommt der Sieger beim Bauberuf Zimmerer aus dem Unterallgäu. Der aus Wolfertschwenden stammende Benedikt Pfister holte sich bei der inzwischen 68. Deutschen Meisterschaft die Silbermedaille.

Zum Wettbewerb in Niedersachen waren alle Landessieger der jeweiligen Berufe angereist. Die Zimmerer konstruierten ein Dachstuhlmodell. Die Aufgabe war in drei Module eingeteilt. Zuerst musste eine Fachwerkwand mit Brettsperrholzwand als Fertigteil nach Abbundplan angerissen und ausgearbeitet werden. Modul 2 beinhaltete eine Dachkonstruktion mit Grat- und Giebelsparren sowie Schiftern. In Modul 3 wurde eine Dachgaube erstellt.

Nach der Siegerehrung am 11.11.2019 reagierte Benedikt auf Glückwünsche und neugierige Fragen – wie gewohnt – stets gelassen: „Eigentlich habe ich während des Wettbewerbs jede Nacht gut geschlafen und war kaum aufgeregt.“

Seine Ausbildung absolvierte Benedikt im Unterallgäu ansässigen Holzhausunternehmen Baufritz. Unternehmenschefin Dagmar Fritz-Kramer über den Erfolg von Benedikt: „Wir freuen uns sehr über das erzielte Spitzenergebnis von Benedikt. Es verdeutlicht, wie wertvoll eine Ausbildung im Handwerk ist und bestätigt nicht zuletzt, die Qualität der Ausbildung in unserem Haus. Wir setzen uns schon seit Jahren dafür ein, den Ausbildungsberuf des Zimmerers bzw. der Zimmerin attraktiver zu machen.“

Im nächsten Jahr wird Benedikt Pfister nicht nur Häuser für das Unternehmen montieren, sondern sich auch den Herausforderungen der Zimmerer-Nationalmannschaft stellen.

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